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Dermatologische Beratung:
Chance und Herausforderung im medizinischen und pharmakologischen Alltag

Ein zertifiziertes, digitales Fortbildungsprogramm für Ärzte, Apotheker, PTA und MFA von August 2021 bis Februar 2022

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Prof. Dr. med. Diana Lüftner

Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dabei Stipendium nach dem Bayerischen Hochbegabtenförderungsgesetz („Maximilianeum“). 1996 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2004 Habilitation sowie Lehrbefugnis für das Fach „Experimentelle Onkologie“. Von 2005 bis 2011 Oberärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik, Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie, Charité Campus Mitte, Humboldt-Universität zu Berlin, und seit 2011 Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Charité Campus Benjamin Franklin, Humboldt-Universität zu Berlin.

Teil 2: Psoriasis vulgaris: Wie therapieren – woran denken

Der Schutz der Haut ist gerade im Zeitalter der Immunonkologie ein zentrales Problem. Die sogenannten Checkpoint-Inhibitoren, welche die Fähigkeit des Tumors blockieren, sich gegen das Immunsystem des Patienten zu wehren, sind ein neues Standbein in der Onkologie geworden und zeichnen sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Insbesondere Nebenwirkungen wie Haarausfall sowie Übelkeit und Erbrechen fallen im Wesentlichen weg. Allerdings ist dafür die Haut häufiger ein Nebenwirkungsort von Checkpoint-Inhibitoren.

© Max Mustermann

Online-Fortbildung ab 16. August 2021

Atopische Dermatitis

Teil 1: Atopische Dermatitis

Pathophysiologische Grundzüge sowie Patientenbedürfnisse bei Menschen mit dem Krankheitsbild der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) wurden in den vergangenen Jahren immer besser verstanden. Dies mündete in der Entwicklung und letztendlich Zulassung von neuen, effektiven und sicheren Therapieoptionen. Jedoch sind damit nicht alle Probleme der Betroffenen gelöst.

Teil 2: Monoklonale Antikörper zur Therapie der atopischen Dermatitis – pharmakologisch-therapeutische Grundlagen

In den letzten Jahren haben monoklonale Antikörper Indikationsbereiche erreicht, in denen bisher nahezu ausschließlich mit small molecules therapiert wurde – z. B. die atopische Dermatitis (AD). Dupilumab war der erste monoklonale Antikörper zur Behandlung der AD und hat die Therapieoptionen von Patienten mit mittelschwerer und schwerer atopischer Dermatitis erheblich verbessert.

Dr. Andreas Pinter, Oberarzt in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main, legt den Schwerpunkt seines Vortrages auf den Gebrauch der Basistherapie und den Einsatz von topischen sowie systemischen Medikamenten bei atopischer Dermatitis.

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Professor für pharmazeutische Chemie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main, spricht in seinem Vortrag über den Einsatz von monoklonalen Antikörpern in der Therapie der atopischen Dermatitis.


© Max Mustermann

Online-Fortbildung ab 30. August 2021

Dermatologisches Nebenwirkungsmanagement der Krebstherapien

Teil 1: Neue Therapieansätze

Der Schutz der Haut ist gerade im Zeitalter der Immunonkologie ein zentrales Problem. Die sogenannten Checkpoint-Inhibitoren, welche die Fähigkeit des Tumors blockieren, sich gegen das Immunsystem des Patienten zu wehren, sind ein neues Standbein in der Onkologie geworden und zeichnen sich durch eine sehr gute Verträglichkeit aus. Insbesondere Nebenwirkungen wie Haarausfall sowie Übelkeit und Erbrechen fallen im Wesentlichen weg. Allerdings ist dafür die Haut häufiger ein Nebenwirkungsort von Checkpoint-Inhibitoren.

Teil 2: Fokus Prävention Hautpflege

Die Nebenwirkungen auf die Haut und Schleimhäute bei einer Krebstherapie sind häufige Beratungsthemen von Krebspatienten und können zu einer deutlichen Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität führen. Dieses Webinar stellt das dermatologische Nebenwirkungsmanagement in den Krebstherapien und dabei Themen wie Basispflege der Haut, Wund- und Narbenpflege sowie Lichtschutz (Photosensibilität und Hyperpigmentierung der Haut) in den Mittelpunkt.

Prof. Dr. med. Diana Lüftner, Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Charité Campus Benjamin Franklin, Humboldt-Universität zu Berlin, informiert in ihrem Vortrag über neue Krebstherapien und die Auswirkungen auf die Haut.

Silvia Konrad, PTA und Fortbildungstrainerin, stellt ihrem Referatsteil das dermatologische Nebenwirkungsmanagement in Krebstherapien dar.


© Max Mustermann

Online-Fortbildung ab 13. September 2021

Teil 1: Antimykotische Therapie der Haut – kompetente Beratung in der Apotheke

Pilzinfektionen sind häufige Erkrankungen der Haut und erfordern mitunter einen großen Durchhaltewillen des betroffenen Patienten. Umso mehr Bedeutung kommt der umfassenden Beratung durch das medizinische und pharmazeutische Personal zu. Korrekte Anwendung, Beachtung von Wechselwirkungen und Kontraindikationen sowie Stärkung der Adhärenz stehen im Vordergrund des Beratungsgesprächs.

Teil 2: Dermatomykosen: Vielgesichtige Erscheinungen möglich

Hautpilzerkrankungen stellen ein häufiges Krankheitsbild im Alltag dar. Die Bandbreite reicht hierbei vom Hefepilzbefall der Zunge über den Nagelpilz bis hin zum Pilzbefall der Haut oder des Kopfes. Die Kenntnis über mögliche Erreger ist entscheidend, um eine geeignete Therapie einzuleiten. Neben der lokalen Therapie mit verschiedenen Wirkstoffen ist bei bestimmten Befunden eine systemische Therapie essentiell.

Christine Bender-Leitzig, Fachapothekerin für Offizinpharmazie, und Prof. Dr. Körber, Facharzt für Dermatologie, Oberarzt und Leiter der Hochschulambulanz der Klinik für Dermatologie und Venerologie der Universität Essen, geben in ihren Vorträgen einen Abriss über die wichtigsten eingesetzten Wirkstoffe und das zugehörige Beratungswissen in der antimykotischen Therapie.


© Max Mustermann

Online-Fortbildung ab 27. September 2021

Abszesse und eitrige Hautentzündungen wirksam therapieren

Abszesse sind Eiteransammlungen unter der Haut, die mehr oder weniger tief im Gewebe einen unangenehmen Druckschmerz im entzündeten Gewebe ausüben können. Vom Rasierpickel über die Schweißdrüsenentzündung bis hin zum Furunkel: Das Ziel sollte stets sein, sowohl die Entzündung als auch den Eiter an die Oberfläche zu leiten.

Juliane von Meding, Apothekerin, Betriebswirtin und Leiterin des Apothekenlernportals Azerta, gibt wichtige Hinweise für Ihr Beratungsgespräch.


© Max Mustermann

Online-Fortbildung ab 11. Oktober 2021

Teil 1: Psoriasistherapie auf Rezept

Die Bandbreite an Psoriasistherapeutika ist groß. Im topischen Bereich bestehen die Rx-Klassiker aus Vitamin-D3-Analoga; bei den systemischen Verordnungen sind es klassischerweise Fumarsäureester und Adalimumab. In diesem Bereich gibt es mit den Biologika mittlerweile viele Neuzugänge zu verzeichnen.

Teil 2: Psoriasis vulgaris: Wie therapieren – woran denken

Die Psoriasis vulgaris wird heute als systemische Entzündungserkrankung verstanden. Neben den sichtbaren Hautveränderungen zeigt sich eine Reihe von Begleiterkrankungen: von der Gelenkentzündung bis zur erhöhten Gefahr eines Herzinfarktes. Die Therapie richtet sich nach dem Ausmaß der Hautveränderungen und kann entweder mit einer lokalen Therapie, Belichtungen oder einer Systemtherapie erfolgen. Abgegrenzt werden müssen andere entzündliche Erkrankungen wie eine Neurodermitis oder eine Pilzerkrankung.

Gesche Ratfeld, PTA und Apothekerin, und Prof. Dr. Körber, Facharzt für Dermatologie, Oberarzt und Leiter der Hochschulambulanz der Klinik für Dermatologie und Venerologie der Universität Essen, geben einen Überblick über die Therapie der Psoriasis vulgaris mit ihren pharmakotherapeutischen Besonderheiten.

Die Referenten

Christine Bender-Leitzig

Christine Bender-Leitzig studierte Pharmazie an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und erhielt 1998 ihre Approbation. 2002 schloss sie ihre Weiterbildung zur Fachapothekerin für Offizinpharmazie ab, die Zusatzbezeichnungen Ernährungsberatung (2003) und Geriatrie (2015) folgten. Neben ihrer Anstellung in der Hessel-Apotheke in Wiesloch ist sie Leiterin der APOPRAX Heidelberg, ein pharmazeutischer Arbeitszirkel für Apothekeneinsteiger, und übernimmt die Seminarleitungen in Aus-, Fort- und Weiterbildung für die LAK Baden-Württemberg. Außerdem ist sie Mitautorin des Buches „Allgemeinpharmazie: Beratung und pharmazeutische Kompetenz“, erschienen 2017 in der Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft Stuttgart.

Silvia Konrad

Silvia Konrad ist seit über 20 Jahren PTA und seit 2014, neben ihrer Arbeit in der Apotheke, selbständig auf dem Gebiet „Schulungen und Beratung im Gesundheitswesen“ unterwegs. Sie lehrt an verschiedenen Fortbildungsakademien für onkologisches Fachpersonal und ist Referentin auf Patientenveranstaltungen und Kongressen zum Thema Onkologie. Silvia Konrad qualifiziert deutschlandweit Apotheken zur onkologischen Beratungsapotheke und unterstützt dabei Apotheken- und Praxismitarbeiter in der Kommunikation mit Krebspatienten.

Prof. Dr. Andreas Körber

Prof. Dr. Körber studierte Medizin an der Philipps-Universität Marburg. Seit 2007 ist er Facharzt für Dermatologie und seit 2009 Oberarzt und Leiter der Hochschulambulanz der Klinik für Dermatologie und Venerologie der Universität Essen. 2011 folgte die Habilitation. Zusätzlich ist der Leiter des PsoNet Ruhr und Sprecher des wissenschaftlichen Beirats des Deutschen Psoriasis Bundes.

Prof. Dr. med. Diana Lüftner

Studium der Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München, dabei Stipendium nach dem Bayerischen Hochbegabtenförderungsgesetz („Maximilianeum“). 1996 Promotion an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. 2004 Habilitation sowie Lehrbefugnis für das Fach „Experimentelle Onkologie“. Von 2005 bis 2011 Oberärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik, Schwerpunkt Onkologie und Hämatologie, Charité Campus Mitte, Humboldt-Universität zu Berlin, und seit 2011 Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Charité Campus Benjamin Franklin, Humboldt-Universität zu Berlin.

Dr. Andreas Pinter

Dr. Andreas Pinter ist seit 2013 Oberarzt und Leiter der Studienambulanz und Sprechstunde für chronisch-entzündliche Dermatosen in der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Die Schwerpunkte seiner klinisch-wissenschaftlichen Tätigkeiten liegen neben den chronisch-entzündlichen Dermatosen auch auf der Dermatoonkologie und Dermatochirurgie. Darüber hinaus ist Dr. Pinter auch in der translationalen Medizin aktiv – hier leitet er seit 2017 eine eigene Arbeitsgruppe. Zusätzlich agiert er regelmäßig als Referent sowie Autor und Co-Autor diverser wissenschaftlicher Publikationen in renommierten Fachjournalen.

Gesche Ratfeld

Gesche Ratfeld ist PTA, Apothekerin und gleichzeitig Fachapothekerin für Allgemeinpharmazie und Geriatrie. Seit 2008 ist sie Referentin in Pflegeeinrichtungen, Apotheken und Apothekerkammern zu den Themen Haut, Diabetes, Darreichungsformen, Metabolisches Syndrom, Telefontraining, Beratung auf Rezept, Schwangerschaft und Stillzeit sowie Kinderwunsch auf Rezept. Gleichzeitig ist sie PTA-Prüferin an der Beruflichen Schule Chemie, Biologie, Pharmazie, Agrarwirtschaft in Hamburg.

Univ.-Prof. Mag. pharm. Dr. rer. nat. Manfred Schubert-Zsilavecz

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz studierte Pharmazie an der Karl-Franzens-Universität in Graz, promovierte 1989 und habilitierte 1993 für das Fach Pharmazeutische Chemie, ebenfalls in Graz, bis er 1996 einen Ruf an die Goethe-Universität in Frankfurt am Main erhielt. Seit 2003 ist er Wissenschaftlicher Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker und beratendes Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates der Bundesapothekerkammer. Er ist Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker und seit 2014 auch Vorsitzender des House of Pharma and Healthcare.

Juliane von Meding

Juliane von Meding studierte Pharmazie und Betriebswirtschaft (IWW). Sie hat sich früh der Fortbildung verschrieben, ist seit 20 Jahren als Referentin für pharmazeutische Unternehmen deutschlandweit tätig und leitet seit über 10 Jahren das Apothekenlernportal Azerta. In ihren Vorträgen ist ihr die Verknüpfung von aktuellem Hintergrundwissen mit Praxisnähe wichtig. Hierfür lässt sie die Erfahrungen von 25 Jahren Beratungstätigkeit in öffentlichen Apotheken einfließen.

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